Bericht nach über eineinhalb Jahren

Tja, es ist über eineinhalb Jahre her, dass ich hier zuletzt berichtet habe. Es ist sehr viel passiert. Jedoch bin ich auch etwas gealtert. Tagesaktuelle Kurzberichte gab es über Twitter und Facebook. Hiermit hole ich das Schreiben nach.

2019 hatte ich die Arbeit als IT Admin bei der Bleiberger Fabrik in Aachen beendet, es war ein kleiner Zuverdienst. Ich bin sehr dankbar, dort gut mit dem Quereinstieg meinen Start hinbekommen zu haben. Ab Dezember 2019 durfte ich als IT Admin für einen Freundin und Mathematiker*in in Teilzeit arbeiten. Mit dieser Tätigkeit konnte ich die Grundsicherung hinter mir lassen. Auch dafür habe ich große Dankbarkeit. Das freiberufliche ging bescheiden weiter, sowie der Rentenbezug.

Anfang 2020 machte ich für 2019 meine erste Steuererklärung im Leben, selber natürlich. Im Sinne der Inklusion war das ein riesen Schritt.

Doch 2020 sollte sehr, sehr anders werden.

Das alte Auto ging auf die 200.000km zu mit 15 Jahren. Es zeigte sich, dass auch bei diesem Kleinstwagen jährlich mindestens mit 800€ an Reparaturen zu rechnen sei. Ein Tag nach dem ersten Lockdown kam es dazu, dass es sehr günstig eine Renault Zoe im Angebot gab. Dreieinhalb Jahre alt, nur 8400km gelaufen, ein wenig teurer nur, als ein Hyundai Atos damals neu gekostet hat. Zwar nur mit dem kleinen 23kWh Akku. Das Autohaus brauchte Cash, das war deutlich zu spüren, ganz anderes als typische Autoverkäufe. Ganz plötzlich war ich elektrisch unterwegs. Den Atos hatte ich verschenkt. Noch monate später wurde der gesichtet, die Familie hatte hoffentlich was davon.

Mit dem kleinen Akku habe ich ein 480 km Reise gewagt. Der Akku ist in 50 bis 60 Minuten zu Zweidrittel geladen. Das obere Drittel dauert nochmal drei Stunden. Ich hatte vier mal geladen mit 1 Stunde und 15 Minuten jeweils. Die Reichweite war dann über 100km. Ich hatte etwas mehr eingplant. Ladesäulen können defekt sein oder die App hat kein Internet. Ein kleine Abenteuerreise.

Mit dem 23 kWh Akku war die weiteste Reichweite 185 km bei idealer Temperatur. Im Winter 2020/2021 konnte ich Fahrten bei 0°C und -10°C testen. Da kann die Reichweite schnell nur noch 80 bis 90 km sein und beim Laden wird nicht die 100% erreicht. Die Laderegelung versucht den Akku zu schonen.

Ende März 2020 habe ich die Coronasoforthilfe des Landes NRW (9.000€) beantragt. Es war relativ unklar, wie das alles werden würde. Auf dem Papier war ich berechtigt. Das Geld war zügig da. Die weltweite Geldpolitik erschien mir riskant, bin jedoch selber mit maximalen Risiko in Kryptowärungen eingestiegen. Die Kursentwicklung ist weitgehens bekannt. Ende November Anfang Dezember 2020 hatte ich die Coronasoforthilfe komplett dem Land NRW wieder zurück gezahlt. Die Kriterien auf dem Papier konnte ich nicht erfüllen, ich konnte Rechnungen weiter schreiben und hatte Gewinne. Eine neue Computerworkstation für meine virtuellen Server konnte gekauft werden.

Anfang 2018 bin ich in die Privatinsolvenz gegangen mit ca. 25.000€ Schulden. Der Kurs der Kryptowärungen war gut. Zum Stichtag 1.3.2021 konnte ich 35% der Schulden und die Verfahrenskosten an meine Insolvenzverwalterin zahlen und Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung beim Amtsgericht beantragen. Der Antrag wurde bewilligt.

Wow, drei Jahre früher aus den Schulden.

Mit den Kryptowährungen ist das so eine Sache. Prove of Work und Profe of Stack werden für langfristige Spekulation entscheidend sein. Leute vergessen ihre Passwörter und verlieren ihre Keys, werden gehackt oder gleich ganze Börsen gehen unter. Die Akzeptanz wird sinken, wenn viele Menschen mathematisch hart beweisbar unwiederruflich ihr Geld verlieren. Der Ruf nach zentraler Instanz wird später wieder lauter werden. Die Analogie Bitcoin zu Gold ist falsch. Gold kann vergessen oder geraubt werden, irgendwo tauscht es wieder auf. Wenn Keys und/oder Passwort verschollen ist, gelangt kein Mensch daran zurück. Bitcoin ist deflationär, wer es glaubt. Das wäre der Fall, gäbe es nur Bitcoin. Quasi jeden Tag tauchen neue Kryptowärungen auf. Deshalb ist kann das nicht deflationär sein. Klar, Fiat Geld kann “nachgedruckt” werden, aber das verteilt sich dann auf immer mehr Blockchains. Meines erachtens ist der Kryptowährungsmarkt an sich inflationär. Mal sehen, wie lange die Tulpenmanie weiter geht, oder ob es da von Zeit zu Zeit Wellen gibt. Abwarten.

Ich bin von Langerwehe nach Düren umgezogen. In dieser Wohnung habe ich nun Wohnrecht. Das ist nicht selbstverständlich, es ist ein Privileg. Ich kann mittlerweile zig Punke benennen, die zu Genesung bei psychischen Erkrankung dazu beitragen. Relative gesicherte Wohnverhältnisse ist ein Punkt.

Ich hatte die Gelegenheit des Umzuges genutzt: Sachen verkaufen oder verschenken, Schrott in den Müll. Eine kleine Inventur. Ich habe viel Zeugs, dass darf nicht mehr werden. Wenn eine Sache neu dazu kommt, müssen zwei weg. Der Einräumprozess ist ins Stocken geraten. Ich bin blockiert, dazu gleich mehr.

Für die Arbeit ergibt sich eine neue Aufgabe, in fünfeinhalb Wochen soll es starten. Eine Teilzeitstelle als IT Admin. 120 Client PCs und zwei Serverschränke. Diesmal nicht alleine, ein Team. Dann gibt es etwas Rente, diese Arbeit mit zwölf Stunden die Woche und ein bis drei Stunden freiberufliche Arbeit. Es wird sich zeigen, ob das funktioniert.

Anfang 2021 habe ich meine Steuererklärung für 2020 wieder selber gemacht. Bin Steuerklasse sechs. Die Kommunikation mit dem Finanzamt geht gut. Da ich auffällig bin, gibt es eine verstärkte Begutachtung. Zumindest weiß ich nun, wie auch die Veräußerungen der Kryptowärungen in die Steuererklärung kommen. Zum ersten mal im Leben (bin 40 Jahre alt) zahle ich Einkommenssteuer.

Im März 2021 hatte ich Corona. Keine Ahnung, von wo das kam. Die Erkenntnis, dass auch eine niedrige Wahrscheinlichkeit dazu führen kann. Dem Gesundheitsamt stehe ich kritisch gegenüber. Als der Anruf kam, wurde gesagt, ich sei ja auf einer Hochzeit gewesen. Da hat sofort das Gehirn geschaltet. In der Psychiatrie lande auch sehr schnell falsche Informationen in der Krankenakte, raus bekommt man diese nicht mehr. Ich wusste sofort, alles was du sagst kann und wird gegen dich verwendet, auch die Leute, die du nennst. Ich habe meine Freunde nicht denunziert. Sie haben sich mehrmals getestet, ohne Meldung an das Gesundheitsamt.

Ich war drei Wochen in Quarantäne. Die letzten Tage bin ich die Decke hoch gegangen. Einige Tage gab es Sorge, dass die Psyche kippt und ich schaden nehmen könnte. Mit der Psyche ging es nochmal gut. Ich glaube Longcovid Symptome zu haben. Etwas schwerere Atem, ko wenn ich was trage oder zu Fuß gehe, sehr sehr müde, Konzentrationsprobleme. Und der Körper zittert. Ich weiß nicht, was da passiert. Die Ärzte wiegeln ab.

Ich hoffe, wieder fitter zu werden, für die neue Arbeit, um die Wohnung fertig zu räumen. Vielleicht fehlen mir die Menschen in echt. Das Psychoseseminar gab es 2020 gar nicht. Dies und die Freifunktreffen nur online, das ist irgendwie nicht wie sonst. Ach ja, Freifunk. Bei Freifunk Rheinland e.V. bin ich nun Kassenwart. Also neue Vorhaben sind viele da. Ich hoffe, das klappt. Freunde treffen, hoffentlich ganz bald.

Während dessen kühlt erst mal der heißgelaufene Kryptomarkt deutlich ab und ich muss mich an einiges neues gewöhnen. Nach eineinhalb Jahren bin ich ganz wo anders gelandet.

Report After More Than a Year and a Half

Well, it's been more than a year and a half since I last reported here. A lot has happened. However, I have also aged a bit. There were daily short reports on Twitter and Facebook. I'm catching up on the writing here. In 2019, I ended my job as an IT admin at Bleiberger Fabrik in Aachen; it was a small side income. I am very grateful that I was able to get started there with a lateral entry. From December 2019, I was able to work part-time as an IT admin for a friend and mathematician. With this job, I was able to leave basic social assistance behind. I am also very grateful for that. The freelance work continued modestly, as did my pension. At the beginning of 2020, I did my first tax return in my life, of course, myself. It was a huge step in terms of inclusion. But 2020 was going to be very, very different. The old car was approaching 200,000 km with 15 years. It turned out that even with this small car, you have to reckon with at least 800€ in repairs per year. The day after the first lockdown, there was a good offer for a Renault Zoe. Three and a half years old, only 8,400 km driven, a little more expensive than a Hyundai Atos cost new back then. It only had the small 23 kWh battery. The car dealership needed cash, which was very noticeable, quite different from typical car sales. Suddenly, I was driving electric. I gave the Atos away. A few months later, it was spotted, and the family hopefully benefited from it. With the small battery, I dared to make a 480 km trip. The battery is charged to two-thirds in 50 to 60 minutes. The upper third takes another three hours. I charged four times for 1 hour and 15 minutes each. The range was then over 100 km. I had planned a little more. Charging stations can be defective, or the app has no internet. A small adventure trip. With the 23 kWh battery, the furthest range was 185 km in ideal temperatures. In the winter of 2020/2021, I was able to test drives at 0°C and -10°C. Then the range can quickly be only 80 to 90 km, and 100% is not reached when charging. The charging control tries to protect the battery. At the end of March 2020, I applied for the Corona aid from the state of North Rhine-Westphalia (9,000€). It was relatively unclear how it would all turn out. On paper, I was eligible. The money was there quickly. The worldwide monetary policy seemed risky, but I myself entered into it with maximum risk in cryptocurrencies. The price development is well known. At the beginning of November and December 2020, I had repaid the entire Corona aid to the state of North Rhine-Westphalia. I could not fulfill the criteria on paper; I could continue to write invoices and had profits. A new computer workstation for my virtual servers could be purchased. At the beginning of 2018, I filed for personal bankruptcy with about 25,000€ in debt. The course of the cryptocurrencies was good. On March 1, 2021, I was able to pay 35% of the debts and the legal costs to my insolvency administrator and apply for early discharge of the remaining debt at the district court. The application was approved. Wow, three years earlier out of debt. Cryptocurrencies are a different story. Proof of Work and Proof of Stake will be decisive for long-term speculation. People forget their passwords and lose their keys, get hacked, or entire exchanges go bankrupt. Acceptance will decline if many people demonstrably and irrevocably lose their money mathematically. The call for a central instance will become louder later. The analogy of Bitcoin to gold is wrong. Gold can be forgotten or stolen, but somewhere it will reappear. If keys and/or passwords are lost, no one can get it back. Bitcoin is deflationary, if you believe it. That would be the case if there was only Bitcoin. Almost every day, new cryptocurrencies appear. Therefore, it cannot be deflationary. Of course, fiat money can be “printed,” but it is then distributed over more and more blockchains. In my opinion, the cryptocurrency market itself is inflationary. Let's see how long the tulip mania will continue, or whether there will be waves from time to time. I moved from Langerwehe to Düren. In this apartment, I now have the right to live there. That is not a matter of course; it is a privilege. I can now name many points that contribute to recovery from mental illness. Relatively secure living conditions are one point. I took the opportunity of the move: sold or gave away things, threw away junk. A small inventory. I have a lot of stuff, and there shouldn't be more. If a new item comes in, two must go. The process of clearing out has stalled. I am blocked; more on that later. A new task is emerging for the work; it is scheduled to start in five and a half weeks. A part-time job as an IT admin. 120 client PCs and two server cabinets. This time not alone, a team. Then there is some pension, this job with twelve hours a week, and one to three hours of freelance work. It remains to be seen whether it will work. At the beginning of 2021, I did my tax return for 2020 myself again. I am in tax class six. Communication with the tax office is good. Because I am conspicuous, there is an increased review. At least now I know how the disposals of the cryptocurrencies are included in the tax return. For the first time in my life (I am 40 years old), I pay income tax. In March 2021, I had Corona. I have no idea where it came from. The realization that even a low probability can lead to it. When the call came, I was told that I had been to a wedding. At that moment, my brain switched on. In psychiatry, false information quickly ends up in the medical record, and you can't get it out. I knew immediately that everything you say can and will be used against you, including the people you name. I did not denounce my friends. They tested themselves several times without reporting to the health department. I was in quarantine for three weeks. In the last few days, I was on the verge of a mental breakdown. For some days, I was worried that my mental health would deteriorate and I would suffer harm. My mental health was okay. I think I have Long Covid symptoms. Somewhat heavier breathing, when I carry something or walk, very, very tired, concentration problems. And my body is shaking. I don't know what's going on. The doctors are brushing it off. I hope to get fitter again for the new job and to finish clearing out the apartment. Maybe I miss the people in real life. The psychosis seminar didn't take place in 2020. And the Freifunk meetings were only online, which is not the same as usual. Oh yes, Freifunk. I am now treasurer at Freifunk Rheinland e.V. So there are many new projects. I hope it works. Meet friends, hopefully soon. In the meantime, the overheated crypto market is cooling down significantly, and I have to get used to a lot of new things. After a year and a half, I am in a completely different place.

Informe después de más de un año y medio

Bueno, ya han pasado más de un año y medio desde la última vez que escribí por aquí. Ha pasado mucha cosa. Pero también he envejecido un poco. Las actualizaciones diarias se han publicado en Twitter y Facebook. Aquí, me pongo al día.

En 2019, dejé mi trabajo como administrador de sistemas en Bleiberger Fabrik en Aquisgrán, era un pequeño ingreso extra. Estoy muy agradecido de haber podido empezar allí y de haberlo hecho bien. A partir de diciembre de 2019, pude trabajar a tiempo parcial como administrador de sistemas para un amigo y matemático. Con este trabajo, pude dejar atrás la asistencia social. También estoy muy agradecido por ello. El trabajo freelance continuó de forma modesta, así como la percepción de la pensión.

A principios de 2020, hice mi primera declaración de la renta en la vida, por supuesto, yo mismo. En aras de la inclusión, fue un gran paso.

Pero 2020 iba a ser muy diferente.

El viejo coche se acercaba a los 200.000 km y tenía 15 años. Resultó que incluso con este pequeño coche, había que esperar al menos 800 € de reparaciones al año. Al día siguiente del primer confinamiento, tuve la oportunidad de comprar un Renault Zoe a buen precio. Tenía tres años y medio, solo 8400 km, un poco más caro que lo que costó un Hyundai Atos nuevo. Solo tenía la pequeña batería de 23 kWh. El concesionario necesitaba dinero en efectivo, eso era evidente, muy diferente a las ventas de coches normales. De repente, estaba conduciendo un coche eléctrico. Doné el Atos. Aún meses después, se vio el coche, espero que la familia se haya beneficiado de ello.

Con la pequeña batería, me aventuré a hacer un viaje de 480 km. La batería se carga hasta dos tercios en 50 a 60 minutos. El tercio superior tarda otras tres horas. Cargaré cuatro veces, una hora y 15 minutos cada vez. La autonomía fue de más de 100 km. Había planeado un poco más. Las estaciones de carga pueden estar averiadas o la aplicación no tener conexión a Internet. Fue un pequeño viaje de aventura.

Con la batería de 23 kWh, la máxima autonomía fue de 185 km en condiciones ideales. En el invierno de 2020/2021, pude probar viajes a 0 °C y -10 °C. Entonces, la autonomía puede ser de solo 80 a 90 km y al cargar no se alcanza el 100 %. El sistema de carga intenta proteger la batería.

A finales de marzo de 2020, solicité la ayuda de emergencia por el coronavirus del estado de Renania del Norte-Westfalia (9.000 €). No estaba claro cómo iba a ser todo. En el papel, cumplía los requisitos. El dinero llegó rápidamente. La política monetaria mundial me pareció arriesgada, pero yo mismo entré con el máximo riesgo en las criptomonedas. La evolución de los precios es ampliamente conocida. A finales de noviembre y principios de diciembre de 2020, devolví la ayuda de emergencia por el coronavirus en su totalidad al estado de Renania del Norte-Westfalia. No podía cumplir los criterios del papel, podía seguir emitiendo facturas y tenía beneficios. Pude comprar una nueva estación de trabajo para mis servidores virtuales.

A principios de 2018, me declaré en quiebra con unos 25.000 € de deudas. El curso de las criptomonedas fue bueno. El 1 de marzo de 2021, pude pagar el 35 % de las deudas y los gastos del proceso a mi administradora concursal y solicitar la cancelación anticipada del resto de la deuda ante el juzgado. La solicitud fue aprobada.

¡Vaya, tres años antes de salir de las deudas!

Las criptomonedas son algo así. Proof of Work y Proof of Stake serán decisivos para la especulación a largo plazo. La gente olvida sus contraseñas y pierde sus claves, son hackeados o incluso se quiebran las bolsas. La aceptación disminuirá si muchas personas pierden su dinero de forma irrecuperable, de forma matemáticamente probada. El llamamiento a una instancia central será más fuerte más tarde. La analogía entre Bitcoin y el oro es falsa. El oro se puede olvidar o robar, pero en algún lugar vuelve a aparecer. Si una clave y/o contraseña se pierden, nadie puede recuperarla. Bitcoin es deflacionario, si alguien lo cree. Ese sería el caso si solo existiera Bitcoin. Casi todos los días surgen nuevas criptomonedas. Por lo tanto, no puede ser deflacionario. Claro, el dinero fiduciario se puede “imprimir” adicionalmente, pero luego se distribuye en cada vez más cadenas de bloques. En mi opinión, el mercado de las criptomonedas es en sí mismo inflacionario. Veremos cuánto tiempo dure la manía de los tulipanes, o si habrá oleadas de vez en cuando.

Me mudé de Langerwehe a Düren. Ahora tengo derecho de uso vitalicio en este apartamento. No es algo que se dé por sentado, es un privilegio. Ahora puedo nombrar muchos puntos que contribuyen a la recuperación en las enfermedades mentales. Tener una situación de vivienda relativamente segura es uno de ellos.

Aproveché la mudanza: vendí o doné cosas, tiré la chatarra a la basura. Un pequeño inventario. Tengo muchas cosas, y eso no debe aumentar más. Si algo nuevo entra, dos cosas deben salir. El proceso de almacenamiento se ha estancado. Estoy bloqueado, ya te contaré más.

Se presenta una nueva tarea para el trabajo, que debe empezar en cinco semanas y media. Un trabajo a tiempo parcial como administrador de sistemas. 120 PC y dos armarios de servidores. Esta vez no estaré solo, sino en un equipo. Luego habrá una pensión, este trabajo con doce horas a la semana y uno o tres horas de trabajo freelance. Ya veremos si funciona.

A principios de 2021, hice mi declaración de la renta de 2020 yo mismo. Soy de la clase fiscal 6. La comunicación con la oficina de Hacienda es buena. Como soy una persona destacada, hay una revisión más exhaustiva. Al menos ahora sé cómo incluir la venta de criptomonedas en la declaración de la renta. Por primera vez en mi vida (tengo 40 años), pago el impuesto sobre la renta.

En marzo de 2021, contraje el coronavirus. No sé de dónde salió. La idea es que incluso una baja probabilidad puede conducir a ello. Estoy en desacuerdo con la oficina de salud. Cuando llamaron, dijeron que había estado en una boda. Inmediatamente se activó el cerebro. En la psiquiatría, la información incorrecta termina muy rápido en la historia clínica, y ya no se puede eliminar. Inmediatamente supe que todo lo que dijeras podía y sería utilizado en tu contra, incluidas las personas que nombras. No denuncié a mis amigos. Se hicieron las pruebas varias veces, sin informar a la oficina de salud.

Estuve tres semanas en cuarentena. Los últimos días, me estaba volviendo loco. Algunos días me preocupaba que la salud mental se viera afectada y pudiera sufrir daños. Pero al final, mi salud mental estuvo bien. Creo que tengo síntomas del Covid prolongado. Algo más de dificultad para respirar, me canso cuando llevo algo o camino, muy, muy cansado, problemas de concentración. Y el cuerpo tiembla. No sé qué está pasando. Los médicos lo descartan.

Espero recuperarme para el nuevo trabajo, para terminar de ordenar el apartamento. Tal vez me falten las personas en la vida real. El seminario de psicosis no se celebró en 2020. Y los encuentros de Freifunk solo se hicieron en línea, que no es lo mismo. Ah, sí, Freifunk. Ahora soy el tesorero de Freifunk Rheinland e.V. Así que hay muchas cosas nuevas. Espero que funcione. Espero poder reunirme con mis amigos pronto.

Mientras tanto, el mercado de las criptomonedas, que se había calentado, se enfría claramente y tengo que acostumbrarme a algunas cosas nuevas. Después de un año y medio, estoy en un lugar completamente diferente.

Rapport après un an et demi

Eh bien, cela fait un an et demi que je n'ai pas fait de rapport ici. Beaucoup de choses se sont passées. Cependant, je suis aussi un peu plus âgé. J'ai fait des rapports quotidiens sur Twitter et Facebook. Je vais rattraper mon retard ici.

En 2019, j'ai terminé mon travail en tant qu'administrateur informatique chez Bleiberger Fabrik à Aix-la-Chapelle, c'était un petit complément de revenu. Je suis très reconnaissant d'avoir pu démarrer avec succès grâce à cette opportunité. À partir de décembre 2019, j'ai pu travailler à mi-temps en tant qu'administrateur informatique pour un ami et un mathématicien. Grâce à ce travail, j'ai pu dépasser l'aide sociale. Je suis très reconnaissant pour cela. Mon travail indépendant a continué modestement, ainsi que mes revenus de retraite.

Début 2020, j'ai fait ma première déclaration d'impôts de ma vie pour 2019, et bien sûr, je l'ai fait moi-même. C'était une grande étape en termes d'inclusion.

Mais 2020 allait être très, très différent.

La vieille voiture était sur le point d'atteindre les 200 000 km et elle avait 15 ans. Il s'est avéré qu'il fallait compter au moins 800 € de réparations par an, même pour cette petite voiture. Le jour suivant le premier confinement, il s'est avéré qu'il y avait une Renault Zoe en très bonne affaire. Elle avait trois ans et demi et seulement 8 400 km au compteur, et elle était un peu plus chère que ce que coûtait une Hyundai Atos neuve à l'époque. Le concessionnaire avait besoin d'argent, ce qui était évident, tout était différent des ventes automobiles habituelles. Soudain, j'étais au volant d'une voiture électrique. J'ai donné l'Atos. Des mois plus tard, on l'a repérée, et j'espère que la famille en a profité.

Avec la petite batterie, j'ai fait un voyage de 480 km. La batterie est chargée à deux tiers en 50 à 60 minutes. Le tiers supérieur prend encore trois heures. J'ai chargé quatre fois, pendant une heure et 15 minutes à chaque fois. La portée était alors de plus de 100 km. J'en avais prévu un peu plus. Les bornes de recharge peuvent être défectueuses ou l'application peut ne pas avoir de connexion Internet. C'était une petite aventure.

Avec la batterie de 23 kWh, la portée maximale était de 185 km par temps idéal. Pendant l'hiver 2020/2021, j'ai pu tester les trajets à 0°C et -10°C. Dans ces conditions, la portée ne peut être que de 80 à 90 km et la charge n'atteint pas 100 %. La régulation de la charge tente de protéger la batterie.

Fin mars 2020, j'ai demandé l'aide financière d'urgence de l'État de Rhénanie-du-Nord-Westphalie (9 000 €). Il était relativement clair de voir comment cela allait se passer. Sur le papier, j'étais éligible. L'argent est arrivé rapidement. La politique monétaire mondiale m'a semblé risquée, mais j'ai investi moi-même dans les cryptomonnaies avec un risque maximal. L'évolution du cours est largement connue. Fin novembre, début décembre 2020, j'ai remboursé à l'État de Rhénanie-du-Nord-Westphalie l'intégralité de l'aide financière d'urgence. Je ne pouvais pas remplir les critères sur le papier, je pouvais continuer à émettre des factures et j'avais des bénéfices. J'ai pu acheter une nouvelle station de travail pour mes serveurs virtuels.

Début 2018, je suis entré en faillite personnelle avec environ 25 000 € de dettes. Le cours des cryptomonnaies était bon. Au 1er mars 2021, j'ai pu verser 35 % des dettes et des frais de procédure à mon liquidateur et déposer une demande de radiation anticipée des dettes auprès du tribunal d'instance. La demande a été approuvée.

Wow, trois ans plus tôt que prévu, je suis sorti de la faillite.

Les cryptomonnaies, c'est une autre histoire. Le proof-of-work et le proof-of-stake seront cruciaux pour la spéculation à long terme. Les gens oublient leurs mots de passe et perdent leurs clés, ou sont piratés, ou des bourses entières font faillite. L'acceptation diminuera si de nombreuses personnes perdent définitivement leur argent de manière mathématiquement irréfutable. L'appel à une instance centrale se fera à nouveau entendre plus tard. L'analogie entre le Bitcoin et l'or est fausse. L'or peut être oublié ou volé, mais il réapparaîtra quelque part. Si une clé et/ou un mot de passe sont perdus, personne ne peut y accéder. Le Bitcoin est déflationniste, si on y croit. Ce serait le cas s'il n'y avait que le Bitcoin. Presque chaque jour, de nouvelles cryptomonnaies apparaissent. C'est pourquoi cela ne peut pas être déflationniste. Bien sûr, l'argent fiduciaire peut être “imprimé”, mais il est ensuite réparti sur de plus en plus de blockchains. Je pense que le marché des cryptomonnaies est intrinsèquement inflationniste. On verra combien de temps la bulle spéculative durera, ou s'il y aura des vagues de temps en temps.

J'ai déménagé de Langerwehe à Düren. Dans cet appartement, j'ai maintenant un droit au logement. Ce n'est pas une évidence, c'est un privilège. Je peux maintenant citer de nombreux points qui contribuent à la guérison des maladies mentales. Des conditions de vie relativement stables sont l'un de ces points.

J'ai profité du déménagement pour vendre ou offrir des objets, et jeter les déchets. J'ai fait un petit inventaire. J'ai beaucoup de choses, et il ne faut plus que cela augmente. Si un nouvel objet arrive, deux doivent partir. Le processus d'aménagement est au point mort. Je suis bloqué, mais j'y reviendrai plus tard.

De nouvelles tâches se présentent pour le travail, et cela devrait commencer dans cinq semaines et demie. Un emploi à mi-temps en tant qu'administrateur informatique. 120 PC clients et deux armoires de serveurs. Cette fois, pas seul, mais en équipe. Il y aura aussi une retraite, ce travail à douze heures par semaine et un à trois heures de travail indépendant. On verra si cela fonctionne.

Début 2021, j'ai fait ma déclaration d'impôts pour 2020 moi-même. Je suis dans la tranche d'imposition 6. La communication avec le service des impôts se passe bien. Comme je suis un cas particulier, il y a une vérification plus poussée. Au moins, je sais maintenant comment déclarer la vente des cryptomonnaies. Pour la première fois de ma vie (j'ai 40 ans), je paie l'impôt sur le revenu.

En mars 2021, j'ai attrapé le COVID. Je ne sais pas d'où cela vient. J'ai réalisé que même une faible probabilité peut conduire à cela. Je suis critique envers les autorités sanitaires. Lorsque l'appel est venu, on m'a dit que j'avais été à une fête. Mon cerveau a immédiatement mis en marche. En psychiatrie, de fausses informations se retrouvent très rapidement dans le dossier médical, et on ne peut plus les faire disparaître. J'ai immédiatement su que tout ce que je dis pouvait et serait utilisé contre moi, y compris les personnes que je nommerais. Je n'ai pas dénoncé mes amis. Ils se sont fait tester plusieurs fois, sans en informer les autorités sanitaires.

J'ai été mis en quarantaine pendant trois semaines. Pendant les derniers jours, j'étais au bord de la crise. Pendant quelques jours, j'ai eu peur que ma santé mentale s'effondre et que je subisse des dommages. Finalement, ma santé mentale a tenu bon. Je pense avoir des symptômes de COVID long. Un peu de difficulté à respirer, je suis très fatigué quand je porte quelque chose ou que je marche, des problèmes de concentration. Et mon corps tremble. Je ne sais pas ce qui se passe. Les médecins minimisent cela.

J'espère me sentir mieux, pour mon nouveau travail, pour finir de ranger mon appartement. Peut-être que mes amis me manquent. Le séminaire sur la psychose n'a pas eu lieu en 2020. Et les réunions de Freifunk n'ont été que virtuelles, ce n'est pas pareil. Ah oui, Freifunk. Je suis maintenant trésorier chez Freifunk Rheinland e.V. Il y a donc beaucoup de nouveaux projets. J'espère que cela fonctionnera. J'espère revoir mes amis bientôt.

Pendant ce temps, le marché des cryptomonnaies, qui avait été en plein essor, s'est refroidi et je dois m'habituer à beaucoup de choses nouvelles. Après un an et demi, je suis complètement ailleurs.

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