Verschiedene Arbeitswelten, ein Würfel und Umstände: So kann ich nicht arbeiten, oder doch?
Es kann kein Zufall sein: Meine neue Cthulhu Pan und Paper Spielgruppe spielt die erste Staffel Episode eins und zwei und wir haben es im Spiel mit einem magischen Würfel zu tun. Ein paar Tage vor der letzten Spielrunde (letztes Wochende) fällt mir mein 40x40x40 Stahlwürfel in die Hände, den ich 1998 selbst bearbeitet hatte, im Zuge meiner ersten Ausbildung, kurz bevor mich Depression und Schizophrenie meinen Totalausfall hatte und die Lehre abbrach. Der Würfel ist genau das richtige Mitbringsel für die Spielgruppe und wird uns begleiten.


Ich hatte mich vor ein paar Tagen fehlerhaft über die Eigenschaften des Würfels geäußert. Hier folgt nun die Korrektur und ich nutze die Gelegenheit, zu berichten, wie dieses Objekt entstanden ist, welche Ansprüche ich an mich selber habe, wie schlechtes Werkzeug und schlechte Arbeitsbedingungen mich sagen lassen: So kann ich nicht arbeiten. Ein Querschnitt durch meine erlebten Arbeitswelten. Und wie es doch funktionieren kann.
In der Schule war es noch so, dass wenn mich etwas interessierte, ich voll dabei war und ja, wenn nicht, dann war die Leistung schlecht. In der bezahlten Arbeitswelt war und bin ich motivierter. Ich habe den Anspruch, für Geld muss auch Qualität geliefert werden. Die Jahre in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen waren schwierig, da statt Qualität mehr Geschwindigkeit verlangt wurde. Schon als Kind wollte ich “perfektes Basteln” erreichen. So Einiges wurde angefangen und blieb unfertig zurück, weil es nicht gut genug für mich war. Es war ein langer Weg im Leben, zu wissen, was kann ich wie gut, was lasse ich bleiben. Mit Murks ebenfalls klar kommen. Mir ist Design weniger wichtig, Qualität bedeutet für mich Stabilität und Funktionalität. Seit meiner Ausbildung zur technischen Zeichner*in weiß ich. dass wenn etwas statt 1/100 Millimeter 1/1000 Millimeter genau sein soll, dieses Ding 100x oder mehr teurer wird.
1998 begann ich meine Ausbildung zur Verpackungsmittelmechaniker*in, die ich nach neun Monaten abbrach. In der Berufsschule 16 in Köln war ich Mobbing ausgesetzt und auch so wurde es dunkel mit mir, ich wurde schwer krank. Ich war in verschiedenen Bereichen, in der Konstruktionsabteilung lernte ich ein spezielles CAD Programm für Wellpappenkartons auf Unix kennen, vier Jahre bevor ich meine zweite Ausbildung in Heidelberg anfing. In der Schlosserei passte gar nichts zusammen. Mein Wunsch nach Perfektion und wie extrem langsam ich war.
Dieser tolle Würfel aus VA Stahl 40x40x40 mm entstand in 1½ Monaten und kostete den Betrieb umgerechnet mehr als 800€.

Heute weiß ich, wie schlecht bzw. wie ungenau das Messwerkzeug war. Dazu zwei Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Messschieber https://de.wikipedia.org/wiki/Haarlineal
Messfehler beim Messschieber können zwischen 0,01 und 0,2 Millimeter liegen. Keine Chance, genau zu arbeiten. Mit meinem sehr wenig genutzten digitalen Messschieber und dem sehr verhunzten analogen Messschieber mit Nonius aus der Schlosserei damals gibt es eine Abweichung, mein Würfel scheint deutlich zu groß zu sein im Bereich ca. +0,28 bis +0,48 Millimeter..
Mit dem Haarwinkel konnte ich genauer arbeiten. Der Würfel ist zwar in den Ausmaßen sehr ungenau, mir ist es aber gelungen, ihn sehr rechtwinkelig und eben hinzubekommen. Eine Seite, von allen vier Seiten gemessen, lässt kein Lichtspalt sehen, d.h. laut dem oben genannten Wikipedia Artikel sollte diese Seite 2/1000 mm genau sein. Der Feinschliff erfolgte mit Schmirgelpapier und Kreide.
Vielleicht aus Neid gab der Geselle mir die Anweisung, mit der 2 Meter 50 Jahre alten sehr groben Standbohrmaschine die Augen zu bohren. Damit war der Würfel hinüber.
Es entstanden noch andere Basteleien, unter Anderem ein Werkzeugkasten aus VA Blech.


2006 arbeitete ich in einem Konstruktionsbüro. Ich war Berufsanfänger*in in einem Beruf, den ich nur theoretisch gelernt hatte. Ich konnte das CAD Programm bedienen und Skizzen übertragen, Dinge ausmessen. Wie Fertigungsverfahren genau abliefen, was wie hergestellt wurde, war mir unbekannt. In dem Büro arbeiten 4 Leute, der Auftrag war eine Maschine, groß wie ein Doppelhaus. Ich gab Gas, machte Überstunden. Die Gesundheit war sehr wackelig und noch nicht die passende Medikation gefunden.
Der 12 Stunden Sonntag ließ mich dann scheitern. Alle anderen waren bei der Montage vor Ort ein paar Hundert Kilometer entfernt und ich alleine im Büro, um die telefonischen Anfragen der Zulieferer zu beantworten. Alle fünf Minuten ging das Telefon und ich durfte einsame Entscheidungen treffen, wenn z.B. Schrauben statt von der einen Seite nur auf der anderen montierbar waren. Den Blick auf einem mehreren Quadratmeter großen Zusammenbauplan und hunderten Einzelteilzeichnungen.
Ich habe nie erfahren, ob und wie viele Fehler ich da gemacht habe. Ich zog die Notbremse und kündigte.
Heute arbeite ich als Systemadmin, ich habe 10 bis 12 Jahre Genesung erfahren, weiß, was ich versprechen kann und was nicht. Mit den Computerdingen habe ich einfach wesentlich mehr Erfahrung und bin mit den Sachen routinierter und kann Probleme effizienter lösen, als mit den Berufen, die das Arbeitsamt mir nahelegen hat. Die mir vom Arbeitsamt vorgeschlagenen Berufe haben mich krank gemacht. Ich musste lernen, auf mich zu achten und zu hören. Und die Chance für den Quereinstieg bekommen. Damit hat das Tun und Handeln von heute eine bessere Zukunft, bestimmt!
Different Work Worlds, a Cube, and Circumstances: Can't I Work Like This, or Can I?
It can't be a coincidence: My new Cthulhu pen and paper gaming group is playing the first episode of the first season, and we have to deal with a magical cube in the game. A few days before the last game session (last weekend), my 40x40x40 mm steel cube, which I made myself in 1998 during my first apprenticeship, falls into my hands, just before depression and schizophrenia caused my total breakdown, and I dropped out of the apprenticeship. The cube is exactly the right thing to bring to the game group and will accompany us.
A few days ago, I made an incorrect statement about the properties of the cube. Here is the correction now, and I will take the opportunity to report on how this object was created, what demands I had on myself, how bad tools and bad working conditions led me to say: “I can't work like this.” A cross-section through my experienced work worlds. And how it can still work. In school, it was the case that if I was interested in something, I was fully engaged, and yes, if not, then the performance was bad. In paid work, I am more motivated. I have the claim that if you get paid, you also have to deliver quality. The years in the workshop for people with disabilities were difficult because, instead of quality, more speed was required. Even as a child, I wanted to achieve “perfect crafting.” So, many things were started and left unfinished because they were not good enough for me. It was a long journey in life to know what I can do how well, what I should let go. I have also learned to deal with botched work. Design is less important to me; quality means stability and functionality. Since my training as a technical draftsman, I know that if something is supposed to be 1/1000 millimeter instead of 1/100 millimeter, this thing will cost 100 times more or more. In 1998, I began my apprenticeship as a packaging mechanic, which I broke off after nine months. In the vocational school 16 in Cologne, I was subjected to bullying, and it also became dark for me; I became seriously ill. I was in various areas; in the design department, I learned a special CAD program for corrugated cardboard boxes on Unix, four years before I started my second training in Heidelberg. In the locksmith shop, nothing fit together. My desire for perfection and how extremely slow I was. This great cube made of stainless steel 40x40x40 mm was created in 1.5 months and cost the company the equivalent of more than 800 euros.
Today, I know how bad or how inaccurate the measuring tool was. Here are two links: https://de.wikipedia.org/wiki/Messschieber https://de.wikipedia.org/wiki/Haarlineal Measuring errors with the caliper can be between 0.01 and 0.2 millimeters. No chance to work accurately. There is a deviation with my very little used digital caliper and the very botched analog caliper with nonius from the locksmith shop back then; my cube seems to be significantly too large in the range of about +0.28 to +0.48 millimeters. With the hair gauge, I could work more accurately. Although the cube is very inaccurate in its dimensions, I managed to get it very square and even. One side, measured from all four sides, shows no light gap, i.e., according to the above-mentioned Wikipedia article, this side should be 2/1000 mm accurate. The final finishing was done with sandpaper and chalk. Perhaps out of envy, the journeyman gave me the instruction to drill the holes with the 2-meter-old, very rough stand drill press. That ruined the cube. Other crafts were created, including a tool box made of stainless steel sheet.
In 2006, I worked in a design office. I was a beginner in a profession that I had only learned theoretically. I could use the CAD program and transfer sketches, measure things. However, I did not know how exactly the manufacturing processes worked, what was produced, and how. There were 4 people working in the office; the order was a machine as big as a double house. I stepped on the gas, worked overtime. My health was very precarious, and the right medication had not yet been found. The 12-hour Sunday made me fail. All the others were on site at the assembly a few hundred kilometers away, and I was alone in the office to answer the telephone inquiries from the suppliers. The phone rang every five minutes, and I had to make decisions on my own, e.g., if screws could only be mounted on one side instead of the other. Looking at a several square meter large assembly plan and hundreds of individual parts drawings. I never found out whether and how many mistakes I made. I pulled the emergency brake and gave notice. Today, I work as a system administrator. I have experienced 10 to 12 years of recovery, I know what I can promise and what I cannot. I have much more experience with the computer things, I am more familiar with the things, and I can solve problems more efficiently than with the professions that the employment agency has suggested to me. The professions suggested to me by the employment agency made me sick. I had to learn to listen to myself and to take care of myself. And to get the chance for the career change. That's why the doing and acting of today has a better future, for sure!
Diferentes entornos laborales, un cubo y circunstancias: ¿No puedo trabajar así, o sí?
No puede ser una coincidencia: mi nuevo grupo de juego de Cthulhu Pen & Paper está jugando la primera temporada, episodio uno y dos, y en el juego tenemos que ver con un cubo mágico. Unos días antes de la última sesión de juego (el fin de semana pasado), encontré mi cubo de acero de 40x40x40 que había trabajado yo mismo en 1998, como parte de mi primer aprendizaje, poco antes de que la depresión y la esquizofrenia me causaran un gran revés y abandonara el aprendizaje. El cubo es justo el objeto adecuado para llevarlo al grupo de juego y nos acompañará.
Hace unos días, me expresé incorrectamente sobre las propiedades del cubo. Aquí está la corrección, y aprovecho la oportunidad para contar cómo se creó este objeto, qué expectativas tengo de mí mismo, cómo las herramientas y las malas condiciones de trabajo me hicieron pensar: “Así no puedo trabajar”. Un recorrido por mis experiencias laborales. Y cómo, después de todo, puede funcionar.
En la escuela, solía ser así: si algo me interesaba, me involucraba por completo, y sí, si no, mi rendimiento era malo. En el mundo laboral remunerado, estoy más motivado y sigo estando. Tengo la pretensión de que, por el dinero, también se debe entregar calidad. Los años que pasé en el taller para personas con discapacidad fueron difíciles, porque en lugar de la calidad, se exigía más velocidad. Ya de niño, quería lograr un “artesanía perfecta”. Muchas cosas se empezaron y quedaron inconclusas porque no eran lo suficientemente buenas para mí. Fue un largo camino en la vida, saber qué puedo hacer bien, qué debo dejar de lado. También aprender a lidiar con el trabajo de mala calidad. El diseño es menos importante para mí, la calidad significa estabilidad y funcionalidad. Desde mi formación como dibujante técnico, sé que si algo debe ser 1/1000 de milímetro en lugar de 1/100 de milímetro, ese objeto costará 100 veces más o más.
En 1998, comencé mi formación como mecánica de embalajes, que abandoné después de nueve meses. En la escuela vocacional 16 en Colonia, sufrí acoso y, además, las cosas se pusieron difíciles para mí, me enfermé gravemente. Estuve en diferentes áreas, en el departamento de diseño aprendí un programa CAD especial para cajas de cartón ondulado en Unix, cuatro años antes de que comenzara mi segundo aprendizaje en Heidelberg. En el taller, nada encajaba. Mi deseo de perfección y lo extremadamente lento que era.
Este fantástico cubo de acero inoxidable de 40x40x40 mm se creó en 1,5 meses y le costó a la empresa unos 800 € convertidos.
Hoy sé lo malas o imprecisas que eran las herramientas de medición. Aquí hay dos enlaces: https://de.wikipedia.org/wiki/Messschieber https://de.wikipedia.org/wiki/Haarlineal Los errores de medición en un calibre pueden oscilar entre 0,01 y 0,2 milímetros. No hay posibilidad de trabajar con precisión. Con mi calibre digital, que uso muy poco, y el calibre analógico con nonio muy destrozado del taller de la época, hay una desviación, mi cubo parece ser significativamente más grande en el rango de aproximadamente +0,28 a +0,48 milímetros.
Con el micrómetro pude trabajar con mayor precisión. Si bien el cubo es muy impreciso en sus dimensiones, logré que fuera muy cuadrado y plano. Un lado, medido desde los cuatro lados, no deja ver una grieta de luz, lo que significa que, según el artículo de Wikipedia mencionado anteriormente, este lado debería tener una precisión de 2/1000 de mm. El acabado fino se realizó con papel de lija y tiza.
Quizás por envidia, el oficial me dio la instrucción de perforar los agujeros con la taladradora de pie de 2 metros, de 50 años de antigüedad y muy tosca. Con eso, el cubo se echó a perder.
Se crearon otros objetos, entre ellos una caja de herramientas de chapa de acero inoxidable.
En 2006, trabajé en una oficina de diseño. Era una principiante en un trabajo que solo había aprendido teóricamente. Podía operar el programa CAD y transferir bocetos, medir cosas. No sabía exactamente cómo funcionaban los procesos de fabricación, cómo se hacían las cosas. En la oficina trabajaban 4 personas, el encargo era una máquina, del tamaño de una casa adosada. Me esforcé, hice horas extras. Mi salud era muy frágil y aún no se había encontrado la medicación adecuada.
El domingo de 12 horas hizo que fallara. Todos los demás estaban en el lugar de montaje, a unos cientos de kilómetros de distancia, y yo estaba solo en la oficina, respondiendo a las llamadas telefónicas de los proveedores. El teléfono sonaba cada cinco minutos y tuve que tomar decisiones solitarias, como cuando los tornillos solo se podían montar en un lado en lugar del otro. Tenía ante mí un plano de conjunto de varios metros cuadrados y cientos de dibujos de piezas individuales.
Nunca supe si cometí muchos errores o no. Frené y renuncié.
Hoy trabajo como administrador de sistemas, tengo 10 a 12 años de recuperación, sé lo que puedo prometer y lo que no. Simplemente tengo mucha más experiencia con las cosas de la computadora y estoy más familiarizado con ellas, y puedo resolver los problemas de manera más eficiente que con los trabajos que el departamento de trabajo me sugirió. Los trabajos que me sugirió el departamento de trabajo me enfermaron. Tuve que aprender a cuidarme y a escucharme. Y obtuve la oportunidad de hacer una transición. Así que, lo que hago hoy tiene un futuro mejor, ¡seguro!
Différents mondes du travail, un cube et des circonstances : est-ce que je peux travailler comme ça, ou pas ?
Ce ne peut pas être une coïncidence : mon nouveau groupe de jeu de rôle Cthulhu joue la première saison, les épisodes un et deux, et nous avons affaire à un cube magique dans le jeu. Quelques jours avant la dernière session de jeu (le week-end dernier), mon cube d'acier de 40x40x40 mm tombe entre mes mains. Je l'ai réalisé moi-même en 1998, dans le cadre de ma première formation, juste avant que la dépression et la schizophrénie ne me frappent de plein fouet et que je ne quitte l'apprentissage. Le cube est le parfait objet à apporter au groupe et il nous accompagnera.
Il y a quelques jours, j'avais fait une déclaration erronée sur les propriétés du cube. Voici donc la correction et j'en profite pour raconter comment cet objet a été créé, quelles sont mes exigences envers moi-même, comment de mauvais outils et de mauvaises conditions de travail m'ont fait dire : “Je ne peux pas travailler comme ça”. Un aperçu de mes expériences dans le monde du travail. Et comment cela peut quand même fonctionner.
À l'école, c'était comme ça : si quelque chose m'intéressait, j'y mettais tout mon cœur et, sinon, mes résultats étaient mauvais. Dans le monde du travail rémunéré, j'ai toujours été plus motivé. J'ai l'ambition que la qualité soit livrée pour l'argent. Les années passées à l'atelier pour personnes handicapées ont été difficiles, car on attendait plus de vitesse que de qualité. Déjà enfant, je voulais atteindre la “perfection dans le bricolage”. J'ai commencé beaucoup de choses et les ai laissées inachevées parce qu'elles n'étaient pas assez bonnes à mes yeux. C'était un long chemin dans la vie pour savoir ce que je pouvais faire bien, et ce que je devrais laisser de côté. J'ai également appris à accepter le travail bâclé. Pour moi, le design est moins important, la qualité signifie la stabilité et la fonctionnalité. Depuis ma formation de dessinateur technique, je sais que si quelque chose doit être précis à 1/1000 de millimètre au lieu de 1/100 de millimètre, cet objet coûtera 100 fois, voire plus cher.
En 1998, j'ai commencé ma formation de mécanicien en emballage, que j'ai abandonnée après neuf mois. À l'école professionnelle 16 à Cologne, j'ai été victime de harcèlement, et c'est aussi à ce moment-là que j'ai commencé à être très malade, et j'ai dû arrêter mes études. J'ai travaillé dans différents domaines, et dans le département de conception, j'ai appris à utiliser un logiciel CAO spécial pour les cartons ondulés sous Unix, quatre ans avant de commencer ma deuxième formation à Heidelberg. À l'atelier, rien ne s'est bien passé. Mon désir de perfection et le fait que j'étais extrêmement lent.
Ce superbe cube en acier inoxydable de 40x40x40 mm a été créé en 1 mois et demi et a coûté à l'entreprise, en équivalent, plus de 800 €.
Aujourd'hui, je sais à quel point l'outil de mesure était mauvais, ou plutôt, à quel point il était imprécis. Voici deux liens : https://de.wikipedia.org/wiki/Messschieber https://de.wikipedia.org/wiki/Haarlineal
Les erreurs de mesure avec un pied à coulisse peuvent varier de 0,01 à 0,2 millimètre. Pas de chance, il est impossible de travailler avec précision. Avec mon pied à coulisse numérique, que j'utilise très peu, et le pied à coulisse analogique, très abîmé, que j'ai utilisé à l'atelier à l'époque, il y a une différence. Mon cube semble être nettement trop grand, d'environ +0,28 à +0,48 millimètre.
Avec le comparateur, j'ai pu travailler plus précisément. Le cube est certes très imprécis en termes de dimensions, mais j'ai réussi à le rendre très rectangulaire et plat. Un côté, mesuré de tous les quatre côtés, ne présente pas d'espace, c'est-à-dire que, selon l'article Wikipédia susmentionné, ce côté devrait être précis à 2/1000 mm. Le ponçage final a été effectué avec du papier de verre et de la craie.
Peut-être par jalousie, le contremaître m'a donné l'instruction de percer les yeux avec la vieille perceuse à colonne de 2 mètres, vieille de 50 ans. Le cube était ainsi ruiné.
D'autres objets ont été créés, dont une boîte à outils en tôle d'acier inoxydable.
En 2006, j'ai travaillé dans un bureau de conception. J'étais un débutant dans un métier que je n'avais appris que théoriquement. Je pouvais utiliser le logiciel CAO et transférer des croquis, mesurer des choses. Je ne savais pas exactement comment les processus de fabrication se déroulaient, comment les choses étaient fabriquées. Dans le bureau, il y avait quatre personnes, et la commande était une machine, aussi grande qu'une maison à deux étages. J'ai mis le paquet, j'ai fait des heures supplémentaires. Ma santé était très fragile et je n'avais pas encore trouvé le bon traitement.
Le dimanche de 12 heures a fait que j'ai échoué. Les autres étaient sur place, à quelques centaines de kilomètres, pour le montage, et j'étais seul dans le bureau, pour répondre aux appels téléphoniques des fournisseurs. Le téléphone sonnait toutes les cinq minutes et je devais prendre des décisions seul, par exemple quand les vis ne pouvaient être fixées que d'un seul côté. J'ai dû me fier à un plan de plusieurs mètres carrés et à des centaines de dessins de pièces détachées.
Je n'ai jamais su si j'avais fait des erreurs, ou combien. J'ai tiré la sonnette d'alarme et j'ai démissionné.
Aujourd'hui, je travaille comme administrateur système. J'ai passé 10 à 12 ans à me remettre, je sais ce que je peux promettre et ce que je ne peux pas. J'ai beaucoup plus d'expérience avec les ordinateurs, je suis plus à l'aise avec ces choses, et je peux résoudre les problèmes plus efficacement qu'avec les métiers que l'office du travail m'a suggérés. Les métiers que l'office du travail m'a suggérés m'ont rendu malade. J'ai dû apprendre à prendre soin de moi et à m'écouter. Et à saisir l'opportunité de me reconvertir. Ainsi, le travail et l'action d'aujourd'hui ont un avenir meilleur, c'est certain !
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