Was ich überlebt habe
1980 gebohren.
ca. 1984 in den Burggraben von Schloss Burgau in Düren Niederau gefallen. Julia M., etwas älter, sprang direkt hinterher und hielt mich über Wasser. 15 Meter entfernt waren die Erwachsenen, Burkhard W. zog uns beide raus. Ort bekannt und dieser Stein, wo wir Kinder drauf standen, existiert noch.
ca. 1990 mit einem doppelstöckigen Schnellboot Katamaran am Borkumer Riff in Seenot geraten bei Stärke 12. Hochriskante Wendemanöver, es gab eine einzige Chance, hatte da geklappt.
1999 Suzidale Reifekriese. In den Beiträgen hier oft zu finden. Lebensgefährlichen Jugendleichtsinn überlebt. Unter anderem im LKW mitgefahren und als Beifahrer gleichzeitig mit dem Fahrer Sekundenschlaf gehabt. Schnaf, zum Glück nur die rechte Leuchte hinten in der Leitplanke weggehauen, überlebt.
2001 Ich schlief, meine Mutter weckte mich. Auf dem Fernsehschirm diese Bilder. Auf dem Tisch vor dem Fernseher lag ein Flugticket von Brüssel nach New York für den 15. September 2001. Das war relativ betrachtet knapp dran 9/11.
2005 Unfall mit einem Kleinwagen und einem Milchtanklastzug. Der LKW kam aus einem Feldweg, wo dieser eigentlich nicht fahren durfte. Hinter Teil des Wagen Totalschaden. Vor die Nase des LKWs gekommen. An dieser Stelle, Aussiedlerhöfe in Vettweiß, ist an der Straße zu einem weitern Hof ein drei bis vier Meter asphaltierter Streifen. Einen Dreher gemacht, stehen geblieben, Fuß auf der Kupplung, Motor nicht abgewürgt, wie es die Fahrschule verlangt hatte bei Wenden in einem Zug. Eine halbe Sekunde später und ich wäre frontal in den Hänger gesaust.
Vor oder nach 2005, ich weiß es nicht mehr genau. In der Nacht eine Fahrt von in der Gegend von Münster zurück ins Rheinland. Sekundenschlaf in einem Baustellenbereich auf der Autobahn. Gut gegangen. Ab da war klar, sobald die Abend Medikation genommen wird, keine langen weiten Fahrten mehr. So entschieden, ab dann so gemacht.
Man eiert durch das Leben und wahrscheinlich habe ich unbemerkt noch viel mehr überlebt.