Das Jahr 2016 ist noch keine 3 Wochen alt, da passieren schon die ersten Dinge. Ich hatte zum Jahreswechsel die Webseite neu gestaltet. Die neue Webpräsenz stellt die neue Situation dar. Daher habe ich auch die Umgestaltung in ein WordPress vorgenommen. Wie die politische Großwetterlage sich entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Ich habe darauf relativ wenig Einfluss. Manche Leute gehen von den schlimmsten Dingen aus, die wieder auftreten können. Andere meinen, dass das gewöhnliche Wellensvorgänge sind, Zyklen halt. Ich selber schaue auf mein eigenes Leben und gucke, wie ich da Veränderungen oder Verbesserungen hinbekommen kann. Seit längerer Zeit bin ich mit der Arbeit in der Behindertenwerkstatt unzufrieden. Es war eigentlich schon von Anfang an klar, als ich vor siebeneinhalb Jahren dort anfing, dass keine geeignete Arbeit für mich da ist. Behindertenwerkstätten sind in der Regel nicht darauf ausgerichtet, Menschen mit sage ich mal “akademischen Hintergrund” geeignete Arbeit anzubieten. Nach wie vor ist es so, dass ich immer noch sehr oft müde bin und manchmal bis zu 12 Stunden am Tag schlafe. Ich hatte vor einiger Zeit schon die Arbeitszeit um die Hälfte auf vier Stunden am Tag reduziert. Die Begründung dafür gab ich damit an, dass sich auch noch ehrenamtliche Tätigkeiten verrichte und dafür auch Lebenszeit brauche. Ich argumentierte zudem auch, dass das Ehrenamt auch eine Form von Inklusion in der Gesellschaft ist. Die letzte Zeit wurde ich aber zunehmend unruhiger, nervöser, aggressiv bei der einfachen Tätigkeit dort. Zudem ist es auch noch so, dass ich keine Menschen dort habe, mit denen ich mich über Themen austauschen kann, die mich interessieren. Ich habe jetzt viele Jahre im wesentlichen vier Themen am Arbeitsplatz immer wieder in einer Dauerschleife gehört. Das wären zu einem Krankheiten Fußball Haustiere und Dinge, die im Fernsehen laufen, zum Beispiel besorgte Burger. Ich habe ausgerechnet, bei vier Stunden Arbeit macht das bis zur Altersrente, oder besser gesagt, die Rente die man nach 20 Jahren Behindertenwerkstatt bekommt, zweieinhalb Lebensjahre aus. Bei acht Stunden am Tag sind das dann sogar fünf Lebensjahre. Ich habe für mich jetzt die Tage eine Entscheidung getroffen. Das ging dann sehr schnell. Ich merkte wie ich aggressiv wurde innerlich, konnte jedoch in Ruhe Bescheid geben, dass ich den sozialen Dienst aufsuchen konnte und machte dann die Mitteilung, dass ich aufhören werde in der Behindertenwerkstatt zu arbeiten. Das einzig Argument über viele Jahre, warum ich in der Werkstatt überhaupt gearbeitet habe, war, dass ein Pseudobrutto von 2150 Euro in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Doch angesichts der Erkenntnis, dass allein die Arbeitszeit mindestens zweieinhalb Lebensjahre ausmacht, löste bei mir die Entscheidung aus, lieber etwas mehr Lebenszeit zu haben und keine Tätigkeit zu machen die mich nervös, unruhig und aggressiv macht. Ich habe jetzt die Tage auch nochmals die Beipackzettel von meinen Psychopharmaka durchgelesen, die ich täglich einnehme. Ich habe in den letzten 15 Jahren ca. 15.000 Tabletten eingenommen. Ich mache mir nichts vor, es sieht so aus, dass im Moment zwar die Psyche sehr gut im Griff damit zu bekommen ist, aber letzten Endes die Abnutzung am Körper mit diesen Substanzen so stark ist, als würde ich dreckige Drogen nehmen. Es geht mir jetzt gut, darum möchte ich auch jetzt leben und das Leben genießen können. Ich gehe davon aus, dass ich relativ früh mit schweren körperlichen Schäden rechnen muss, wenn ich noch weitere Jahrzehnte die Medikamente einnehme. Daher auch da die Erkenntnis, dass ich möglicherweise von der Altersrente gar nicht mehr so viel haben werde. Zum finanziellen. Ich bekomme Erwerbsunfähigkeitsrente und Grundsicherung. In der Behindertenwerkstatt kann ich dazu verdienen oder habe ich dazu verdient. Dort habe ich 100 Euro dazu verdient, der Lohn war zwar etwas höher, aber durch die Grundsicherung wurde das bei 100 Euro gedeckelt. Zusätzlich wurde auch noch das Essen, dass es dort in der Kantine täglich gab, mit ca. 30 Euro angerechnet. Fahrgeld gab es auch noch dazu. Mit den Renteneinzahlungen fällt das dann erst mal alles weg. Meine Pläne beruflicher Hinsicht sehen aber anders aus. Ich habe überlegt, wie ich die Zuverdienstmöglichkeiten, die ich zur EU-Rente und zur Grundsicherung habe, anderweitig aufbringen kann. Meine Überlegung ist, freiberuflich etwas dazu zu verdienen. Aus medizinischer Sicht ist die Vollzeitarbeit in einem Beschäftigungsverhältnis für mich ungeeignet. Aus medizinischer Sicht sind bei mir die Pausen sehr wichtig, ich brauche Rückzugsmöglichkeiten und muss mich jederzeit auch mal rausnehmen können. Diese Eigenschaft macht es unmöglich, auf den regulären Arbeitsmarkt so zu arbeiten. Freiberuflich hingegen ist aus medizinischer Sicht weniger problematisch so zu arbeiten, sofern ich ein paar Dinge einhalte. Ein Gewerbe ist für mich auch ebenfalls ungeeignet. Gewerbe bedeutet spätestens nach 2 Jahren richtig davon zu leben und letzten Endes ist das noch mehr Stress, als Erwerbsarbeit. Zur EU-Rente darf ich 450 Euro dazu verdienen. Durch die Grundsicherung kann ich erst mal 100 Euro zu verdienen. Alles was darüber geht wird dann erst mal von der Grundsicherung angerechnet und ab ungefähr 400 Euro wäre ich aus der Grundsicherung raus, bei 450 Euro Zuverdienstmöglichkeit hätte ich somit etwa 50 Euro mehr, als ich jetzt durch die Tätigkeit der Behindertenwerkstatt auch dazu verdiene. Der Vorteil der freiberuflichen Tätigkeit liegt darin, dass ich mir aussuchen kann, für wen ich arbeite. Ich habe konkrete Vorstellungen. Das wäre möglich: Leuten bei PC Problemen helfen, Videostreaming oder Aufzeichnung anbieten und vielleicht einen kleinen Shop, wo ich ein paar selbst gemalte Bilder zum Verkauf anbiete. Aufgrund meiner Behinderung und der EU-Rente ist die Arbeitszeit auf 15 Wochenstunden begrenzt, das beinhaltet jedoch auch die ehrenamtliche Arbeit. Dies bedeutet, dass ich noch mal 5 Stunden mehr Zeit pro Woche hätte, als in der Werkstatt, wo ich 20 Wochenstunden arbeite. Ich habe mich noch nie angeboten und bin neugierig darauf, ob mein Angebot angenommen wird und ich Kundschaft finden kann. Was freiberuflich eher weniger geht, sind Dienstleistungen, wie zum Beispiel Webseiten speichern also hosten und alles was regelmäßige Kosten verursacht, das wäre dann wieder Gewerbe. Für mich ist das eine neue Vorgehensweise, Geld dazu zu verdienen und ich bin zuversichtlich diesen neuen Weg zu gehen. Für die Bilder, die ich anbieten möchte, werde ich demnächst einen kleinen Onlineshop auf meiner Webseite einbauen.
Zu den Vorhaben 2016 gehören auch noch weitere Dinge. Vor über einem Jahr war Freifunk in den Startlöchern, dort sind mittlerweile genug Leute aktiv dabei. Freifunk ist ein Selbstläufer geworden. Dieses Jahr könnte der erste Hackspace im Kreis Düren eröffnet werden. Hackspaces sind sehr schöne Orte, es gibt verschiedene mit verschiedenen Größen, wir hätten ein sehr sehr kleinen Hackspace. Das ist dann ein Ort wo Vorträge gehalten werden, wo gelötet und gebastelt wird, programmiert wird, sich ausgetauscht wird, Leute kennengelernt wird und mit technisch interessierten Leuten, die das Hacken betreiben wollen, Zeit zusammen verbracht wird. Falls wir den Raum, den wir diese Woche angeguckt haben nehmen, wird dann noch weiter darüber berichtet, das es sowas dann auch endlich im Kreis Düren gibt. Ich persönlich möchte dort, wenn dann ein geeigneter Platz dort ist, das Löten üben. Ich habe beim 32c3 einen Bausatz gekauft, welcher eine grosse Herrausforderung wird. Manche halten mich für verrückt, ich sehe es als Herrausforderung, den zittrigen Körper zu bezwingen. Da ich vor 14 Jahren ein Erlebnis hatte, welches mit meiner Erkrankung, dem Zittern und etwas mit Hardware zu tun hatte, möchte ich zu dem Löten das Vorhaben auf Video aufzeichen und etwas erzählen. Das Video wird verfügbar gemacht, aber ich weiß ganz und gar nicht, wie der Verlauf sein wird.
Weiterhin habe ich noch vor, etwas mehr zu schreiben und auf meiner Webseite zu veröffentlichen. Es gibt noch die Überlegung, ein Buch zu schreiben. Ich lebe seit 16 Jahren mit der Diagnose Schizophrenie und paranoide Psychose. Seit 2002 hat sich mein Zustand stetig verbessert. Nach wie vor bin ich ehrenamtlich neben dem Freifunk auch noch beim Psychoseminar in Düren aktiv und habe dort die Möglichkeit, Menschen Mut zu machen, dass Genesung auch bei Psychose möglich ist. Ab und zu möchten die Menschen genaueres wissen, was alles genau passiert ist und wie der Weg verlaufen ist. Es gibt keinen Königsweg zur Genesung einer Psychose, trotzdem haben die Menschen ein Bedürfnis, Lebensgeschichten zu erfahren, um selber einschätzen zu können, wie sie selber ihren Weg beschreiten können. Das Psychoseminar hat zeitlich aber nicht den Raum, dass ich dort meine Lebensgeschichte erzählen kann. Daher sehe ich in einem Buch die Möglichkeit, da genaueres aufzuschreiben.
Das sind dann schon relativ viele Vorhaben für 2016. Was davon dann wann umgesetzt wird, wird die nahe Zukunft bald zeigen. Vor vielen Jahren war ich auch noch depressiv. Depression ist eine sehr furchtbare Krankheit, sie blockiert. Ich bin sehr froh, seit Jahren sehr wenig mit Depression noch zu tun gehabt zu haben und daher die Ideen und Vorhaben habe und auch den Antrieb habe Dinge voranzubringen. Da ich aber nicht zu verlieren habe, brauche ich auch gar nichts machen. Das wäre zwar langweilig, aber ich werde von keinem gedrängt, etwas zu machen. Die Vorhaben sind freiwillig und daher habe ich mir jetzt erst mal noch keinen festen Zeitpunkt gesetzt, wann was wie sein soll. Auf jeden Fall werden hier auf der Seite die aktuellen Dinge immer wieder berichtet. Ich freue mich, wenn ihr meine Vorhaben begleitet und dazu Feedback abgibt. Vielen Dank.
New Things in Life, New Website
Life goes on, and I have new ideas for 2016 about how to shape my life. To that end, I'm redesigning my personal website. A few years ago, I separated the domain schmidt-matthias.de from vegms.de; one site was intended to present a nice, generally suitable profile, while the other was meant to represent the psychotic side of me. Since I am experiencing recovery, have plans for my life, and want to share how a path from delusion to a new and different lifestyle can be taken, all sides of my personality belong together. Therefore, all the old content is completely available on these pages, and I would like to share my development with you through newer texts. Unfortunately, the texts, images, and videos are always just a small window into my world of thoughts, but I want to grant access. Welcome to my mind.
Plans for 2016
The year 2016 is only three weeks old, and things are already happening. I redesigned the website at the beginning of the year. The new website reflects the new situation. Therefore, I also made the redesign into a WordPress site. It remains to be seen how the political climate will develop. I have relatively little influence on it. Some people assume the worst things might happen again. Others believe that these are just normal fluctuations, just cycles. I myself am looking at my own life and seeing how I can bring about changes or improvements. I have been dissatisfied with the work in the workshop for the disabled for some time. It was actually clear from the beginning, when I started there seven and a half years ago, that there was no suitable job for me there. Workshops for the disabled are generally not designed to offer suitable work to people with, let's say, an “academic background.” Even now, it is the case that I am still very often tired and sometimes sleep up to 12 hours a day. I had already reduced my working hours by half to four hours a day some time ago. I justified this by saying that I also do volunteer work and need time for that. I also argued that the volunteer work is also a form of inclusion in society. Recently, however, I have become increasingly restless, nervous, and aggressive during the simple activity there. In addition, I also have no people there with whom I can discuss topics that interest me. For many years now, I have essentially heard the same four topics in a loop at the workplace: illnesses, football, pets, and things that are on TV, such as concerned burgers. I have calculated that, with four hours of work, that adds up to two and a half years of my life until retirement, or rather, the pension that you get after 20 years in a workshop for the disabled. At eight hours a day, that is even five years. I have now made a decision in the last few days. It happened very quickly. I noticed how I was becoming aggressive internally, but I was able to calmly inform them that I could contact the social services and then announced that I would stop working in the workshop. The only argument for many years why I worked in the workshop was that a gross amount of 2150 euros was paid into the pension fund. However, in view of the realization that the working time alone amounts to at least two and a half years of my life, this triggered the decision to rather have a little more time and not do an activity that makes me nervous, restless, and aggressive. I also read through the package inserts of my psychopharmaceuticals, which I take daily, again the other day. I have taken about 15,000 tablets in the last 15 years. I'm not kidding myself; it looks like, at the moment, the psyche can be very well managed with it, but in the end, the wear and tear on the body with these substances is so great that it is as if I were taking hard drugs. I am doing well now, and that is why I want to live now and be able to enjoy life. I assume that I will have to reckon with serious physical damage relatively early if I continue to take the medications for many more decades. Therefore, the realization that I may not have so much left of my old-age pension. Financially, I receive disability pension and basic social assistance. In the workshop for the disabled, I can earn or have earned money in addition. I earned 100 euros there; the wages were a little higher, but this was capped at 100 euros due to the basic social assistance. In addition, the food, which was provided daily in the canteen, was also deducted at about 30 euros. There was also a travel allowance. With the pension contributions, all of this is now gone. My plans in terms of work look different. I have thought about how I can generate the additional income that I have for the EU pension and the basic social assistance in other ways. My idea is to earn something as a freelancer. From a medical point of view, full-time work in an employment relationship is not suitable for me. From a medical point of view, breaks are very important for me, I need opportunities for retreat and must be able to take time out at any time. This makes it impossible to work in the regular labor market in this way. Working as a freelancer, on the other hand, is less problematic from a medical point of view, as long as I observe a few things. A business is also not suitable for me. A business means, at the latest after 2 years, to actually live from it, and in the end, that is even more stress than paid work. For the EU pension, I can earn 450 euros in addition. Due to the basic social assistance, I can initially earn 100 euros. Everything above that is first deducted from the basic social assistance, and at about 400 euros, I would be out of the basic social assistance, so with 450 euros of additional income, I would have about 50 euros more than I earn now through the activity in the workshop for the disabled. The advantage of freelance work is that I can choose who I work for. I have concrete ideas. This would be possible: helping people with computer problems, offering video streaming or recording, and perhaps a small shop where I offer some of my self-painted pictures for sale. Due to my disability and the EU pension, the working time is limited to 15 hours per week, which also includes volunteer work. This means that I would have another 5 hours more time per week than in the workshop, where I work 20 hours a week. I have never offered myself before and am curious whether my offer will be accepted and whether I can find customers. What is less possible as a freelancer are services such as hosting websites and anything that involves regular costs; that would be a business again. This is a new approach for me to earn money, and I am confident that I can take this new path. In the near future, I will set up a small online shop on my website for the pictures that I want to offer.
There are also other things among the plans for 2016. More than a year ago, FreeNet was about to start, and in the meantime, enough people are actively involved. FreeNet has become a self-running project. This year, the first Hackspace in the district of Düren could be opened. Hackspaces are very nice places; there are various ones with different sizes; we would have a very, very small Hackspace. This is a place where lectures are held, where soldering and tinkering is done, programming is done, people exchange ideas, get to know each other, and spend time with technically interested people who want to do hacking. If we take the room that we looked at this week, there will be more reports about it, that there is finally something like that in the district of Düren. I would personally like to practice soldering there if there is a suitable place. I bought a kit at 32c3, which will be a big challenge. Some think I'm crazy, but I see it as a challenge to overcome the trembling body. Since I had an experience 14 years ago, which has something to do with my illness, the trembling, and something with hardware, I would like to record the soldering on video and tell something about it. The video will be made available, but I have no idea how it will turn out.
Furthermore, I would like to write a little more and publish it on my website. There is also the idea of writing a book. I have been living with the diagnosis of schizophrenia and paranoid psychosis for 16 years. Since 2002, my condition has steadily improved. I am still active in the psychosis seminar in Düren on a voluntary basis and have the opportunity to give people courage that recovery is also possible with psychosis. From time to time, people want to know more exactly what happened and how the path went. There is no magic bullet for recovering from psychosis, but people still have a need to learn about life stories in order to be able to assess for themselves how to go their own way. However, the psychosis seminar does not have the time to tell my life story. Therefore, I see the possibility of writing a book to write down more details about it.
These are already quite a few plans for 2016. What of these will be implemented when, the near future will soon show. Many years ago, I was also depressed. Depression is a very terrible illness; it blocks you. I am very happy that I have had very little to do with depression for years and therefore have the ideas and plans and also the drive to move things forward. Since I have nothing to lose, I don't need to do anything. That would be boring, but I am not being pressured to do anything. The plans are voluntary, and therefore I have not yet set a fixed date for when and how everything should be done. In any case, the current things will always be reported here on the page. I look forward to you accompanying my plans and giving feedback. Thank you very much.
Los planes para 2016
El año 2016 no tiene ni tres semanas y ya están sucediendo las primeras cosas. A finales de año rediseñé la página web. La nueva presencia web refleja la nueva situación. Por lo tanto, también realicé la transformación a un proyecto de WordPress. Queda por ver cómo se desarrollará la situación política general. Tengo relativamente poca influencia sobre ella. Algunas personas parten de las peores cosas que podrían volver a suceder. Otros creen que son simples fluctuaciones, ciclos. Yo mismo miro mi propia vida y veo cómo puedo lograr cambios o mejoras. Desde hace algún tiempo, no estoy contento con el trabajo en el taller para discapacitados. En realidad, desde el principio, cuando empecé allí hace siete años y medio, estaba claro que no había un trabajo adecuado para mí. Por lo general, los talleres para discapacitados no están diseñados para ofrecer un trabajo adecuado a personas con, digamos, una formación académica. Aún así, sigo sintiéndome muy cansado a menudo y a veces duermo hasta 12 horas al día. Hace algún tiempo, ya había reducido la jornada laboral a la mitad, a cuatro horas al día. Justifiqué esto diciendo que también realizo actividades de voluntariado y que necesito tiempo para ello. También argumenté que el voluntariado es también una forma de inclusión en la sociedad. Últimamente, sin embargo, me he vuelto cada vez más inquieto, nervioso y agresivo en esa tarea sencilla. Además, tampoco tengo personas con las que pueda hablar de temas que me interesan. Durante muchos años, en el trabajo, he estado escuchando esencialmente cuatro temas en un bucle continuo: enfermedades, fútbol, mascotas y cosas que se ven en la televisión, como “hamburguesas preocupadas”. Calculé que, con cuatro horas de trabajo, esto suma dos años y medio de vida hasta la jubilación, o mejor dicho, la pensión que se obtiene después de 20 años en el taller para discapacitados. Con ocho horas al día, son incluso cinco años de vida. Hace unos días, tomé una decisión. Fue muy rápido. Noté cómo me estaba volviendo agresivo internamente, pero pude informar con calma que podía acudir al servicio social y luego hice la declaración de que dejaría de trabajar en el taller para discapacitados. El único argumento durante muchos años sobre por qué trabajaba en el taller era que se ingresaban 2150 euros brutos en la caja de pensiones. Pero, a la luz del hecho de que la jornada laboral por sí sola representa al menos dos años y medio de vida, esto me llevó a tomar la decisión de tener un poco más de tiempo para vivir y no realizar una actividad que me ponga nervioso, inquieto y agresivo. Hace unos días, también volví a leer los prospectos de mis psicofármacos, que tomo a diario. En los últimos 15 años, he tomado unas 15.000 pastillas. No me hago ilusiones, parece que, aunque ahora mismo la psique está muy bien controlada con ellos, al final, el desgaste del cuerpo con estas sustancias es tan fuerte como si estuviera tomando drogas sucias. Ahora me siento bien, por eso quiero seguir viviendo y disfrutando de la vida. Supongo que tendré que enfrentarme a graves daños físicos relativamente pronto si sigo tomando los medicamentos durante más décadas. Por lo tanto, también aquí, la comprensión de que es posible que no tenga mucho más de la pensión de jubilación. En cuanto a las finanzas, recibo una pensión por incapacidad laboral y una prestación básica. En el taller para discapacitados, puedo ganar algo más o he ganado algo más. Allí ganaba 100 euros, el salario era un poco más alto, pero debido a la prestación básica, esto se limitó a 100 euros. Además, también se descontaban unos 30 euros del almuerzo que se servía allí diariamente en la cafetería. También había un subsidio de transporte. Con los pagos de la pensión, todo eso desaparece por el momento. Mis planes en el ámbito profesional son diferentes. He pensado en cómo puedo obtener otras fuentes de ingresos complementarios que tengo para la pensión de invalidez y la prestación básica. Mi idea es ganar algo más como autónomo. Desde un punto de vista médico, un trabajo a tiempo completo en una relación laboral no es adecuado para mí. Desde un punto de vista médico, los descansos son muy importantes para mí, necesito lugares de retiro y debo poder tomarme un descanso en cualquier momento. Esta característica hace que sea imposible trabajar en el mercado laboral normal de esa manera. Por el contrario, desde un punto de vista médico, trabajar como autónomo es menos problemático, siempre y cuando cumpla con algunas cosas. Un negocio tampoco es adecuado para mí. Un negocio significa, al menos después de 2 años, tener que vivir de ello, y al final eso genera aún más estrés que un trabajo por cuenta ajena. Para la pensión de invalidez, puedo ganar 450 euros más. Con la prestación básica, puedo ganar primero 100 euros. Todo lo que esté por encima de eso se descontará primero de la prestación básica y, a partir de unos 400 euros, ya no estaría en la prestación básica, con 450 euros de ingresos adicionales, tendría unos 50 euros más de lo que ahora gano con el trabajo en el taller para discapacitados. La ventaja del trabajo por cuenta propia es que puedo elegir para quién trabajo. Tengo ideas concretas. Esto sería posible: ayudar a la gente con problemas de PC, ofrecer streaming o grabación de vídeo y, tal vez, una pequeña tienda donde ofrezca algunas de mis pinturas para la venta. Debido a mi discapacidad y a la pensión de invalidez, la jornada laboral se limita a 15 horas semanales, lo que también incluye el trabajo de voluntariado. Esto significa que tendría 5 horas más de tiempo por semana que en el taller, donde trabajo 20 horas semanales. Nunca me había ofrecido antes y tengo curiosidad por saber si mi oferta será aceptada y si podré encontrar clientes. Lo que es menos adecuado para el trabajo por cuenta propia son los servicios, como el alojamiento de sitios web y todo lo que implica costes regulares, eso sería un negocio. Para mí, esta es una nueva forma de ganar dinero y confío en que puedo seguir este nuevo camino. Para las imágenes que quiero ofrecer, pronto instalaré una pequeña tienda online en mi página web.
Entre los planes para 2016 hay otras cosas. Hace más de un año, Freifunk estaba a punto de comenzar, y ahora hay suficientes personas activas en él. Freifunk se ha convertido en un éxito. Este año, podría abrirse el primer Hackspace en el distrito de Düren. Los Hackspaces son lugares muy bonitos, hay varios con diferentes tamaños, nosotros tendríamos un Hackspace muy pequeño. Es un lugar donde se hacen presentaciones, donde se suelda y se crean cosas, se programa, se intercambia información, se conoce a gente y se pasa tiempo con gente con intereses técnicos que quieren hacer “hacking”. Si nos decidimos por el espacio que vimos esta semana, se informará más adelante, para que finalmente haya algo así también en el distrito de Düren. Personalmente, me gustaría practicar la soldadura allí, si hay un lugar adecuado. En el 32c3 compré un kit, que será un gran desafío. Algunos piensan que estoy loco, pero lo veo como un desafío, dominar el cuerpo tembloroso. Dado que hace 14 años tuve una experiencia que tuvo que ver con mi enfermedad, el temblor y algo relacionado con el hardware, me gustaría grabar el proyecto de soldadura en vídeo y contar algo. El vídeo estará disponible, pero no sé cómo será.
Además, quiero escribir más y publicar en mi página web. Todavía estoy considerando escribir un libro. He vivido con el diagnóstico de esquizofrenia y psicosis paranoide durante 16 años. Desde 2002, mi condición ha mejorado constantemente. Sigo siendo voluntario en el seminario de psicosis en Düren, junto con Freifunk, y tengo la oportunidad de dar esperanza a la gente, de mostrar que la recuperación es posible incluso en la psicosis. De vez en cuando, la gente quiere saber más en detalle qué pasó exactamente y cómo fue el proceso. No hay una única forma de recuperarse de una psicosis, pero la gente tiene la necesidad de conocer historias de vida para poder evaluar cómo pueden recorrer su propio camino. El seminario de psicosis no tiene el tiempo para que pueda contar mi historia de vida allí. Por lo tanto, veo en un libro la posibilidad de escribir con más detalle.
Estos son ya bastantes planes para 2016. Lo que se implementará y cuándo, lo mostrará el futuro cercano. Hace muchos años, también estuve deprimido. La depresión es una enfermedad terrible, te bloquea. Estoy muy contento de no haber tenido mucha depresión en los últimos años y, por lo tanto, tengo las ideas y los planes y también el impulso para avanzar. Pero como no tengo nada que perder, tampoco tengo por qué hacer nada. Sería aburrido, pero nadie me obliga a hacer nada. Los planes son voluntarios y, por lo tanto, por ahora no me he fijado una fecha límite para cuándo y cómo deben implementarse. En cualquier caso, las cosas actuales se seguirán informando aquí en la página. Me alegra que acompañen mis planes y me den su opinión. Muchas gracias.
Projets pour 2016
L'année 2016 n'a pas encore 3 semaines, et déjà, les premières choses se passent. J'ai repensé le site web à la fin de l'année. La nouvelle présence en ligne reflète la nouvelle situation. C'est pourquoi j'ai également procédé à sa transformation en WordPress. Quant à la situation politique générale, il reste à voir comment elle va évoluer. J'ai relativement peu d'influence sur elle. Certains craignent le retour de situations difficiles, tandis que d'autres pensent qu'il ne s'agit que de fluctuations normales, de cycles. Quant à moi, je me concentre sur ma propre vie et je cherche à y apporter des changements ou des améliorations. Je suis insatisfait de mon travail à l'atelier pour personnes handicapées depuis un certain temps. En réalité, c'était déjà clair dès le début, lorsque j'y ai commencé il y a sept ans et demi, qu'il n'y aurait pas de travail adapté à mes besoins. Les ateliers pour personnes handicapées ne sont généralement pas conçus pour offrir un travail approprié aux personnes ayant, disons, un “bagage académique”. Je suis toujours très souvent fatigué et je dors parfois jusqu'à 12 heures par jour. J'avais déjà réduit mon temps de travail de moitié, à quatre heures par jour. J'avais justifié cette décision en expliquant que je participais également à des activités bénévoles et que j'avais besoin de temps pour cela. J'avais également fait valoir que le bénévolat est une forme d'inclusion dans la société. Ces derniers temps, je suis devenu de plus en plus agité, nerveux et agressif dans mes tâches. De plus, il n'y a pas de personnes avec qui je pourrais échanger sur des sujets qui m'intéressent. Pendant de nombreuses années, j'ai essentiellement entendu les mêmes quatre sujets au travail, en boucle : maladies, football, animaux de compagnie et émissions de télévision, comme “Burger concerné”. J'ai calculé qu'avec quatre heures de travail par jour, cela représente environ deux ans et demi de ma vie d'ici à la retraite, ou plus précisément, la retraite que l'on perçoit après 20 ans passés dans un atelier pour personnes handicapées. Avec huit heures par jour, cela représente même cinq ans de ma vie. J'ai pris une décision il y a quelques jours. Cela s'est fait très rapidement. J'ai senti que j'étais en train de devenir agressif intérieurement, mais j'ai pu en parler calmement et j'ai informé les services sociaux que j'allais arrêter de travailler à l'atelier pour personnes handicapées. Le seul argument qui a motivé mon travail à l'atelier pendant toutes ces années était le fait qu'un montant de 2150 euros était versé à la caisse de retraite. Mais compte tenu de la prise de conscience que le temps de travail représente au moins deux ans et demi de ma vie, j'ai pris la décision de préférer avoir un peu plus de temps libre et de ne pas faire un travail qui me rend nerveux, agité et agressif. J'ai relu les notices de mes médicaments psychotropes que je prends quotidiennement. J'ai pris environ 15 000 comprimés au cours des 15 dernières années. Je ne me fais pas d'illusions, il semble que, pour le moment, la médication permet de bien contrôler ma santé mentale, mais que, en fin de compte, l'usure du corps due à ces substances est aussi forte que si je prenais des drogues dures. Je vais bien maintenant, et c'est pourquoi je veux vivre et profiter de la vie. Je suppose que je devrai faire face à de graves problèmes de santé relativement tôt si je continue à prendre ces médicaments pendant encore plusieurs décennies. D'où la prise de conscience que je n'aurai peut-être pas beaucoup de revenu de retraite. Du point de vue financier, je perçois une allocation pour incapacité de travail et une allocation de solidarité. Je peux gagner un peu d'argent à l'atelier pour personnes handicapées, ou plutôt, j'ai pu en gagner. J'y gagnais 100 euros, bien que le salaire soit un peu plus élevé, mais l'allocation de solidarité est plafonnée à 100 euros. De plus, la nourriture que je prenais chaque jour à la cantine était également déduite, soit environ 30 euros. Il y avait aussi une allocation pour les frais de transport. Avec les cotisations de retraite, tout cela disparaît. Mes projets professionnels sont différents. J'ai réfléchi à la manière dont je pourrais obtenir d'autres sources de revenus en complément de mon allocation pour incapacité de travail et de mon allocation de solidarité. Je pense travailler en freelance pour gagner un peu d'argent. D'un point de vue médical, le travail à temps plein dans un emploi salarié ne me convient pas. D'un point de vue médical, les pauses sont très importantes pour moi, j'ai besoin d'avoir des moments de répit et de pouvoir me retirer à tout moment. Cette caractéristique rend impossible un travail sur le marché du travail classique. En revanche, le travail en freelance est moins problématique d'un point de vue médical, à condition que je respecte certaines règles. Créer une entreprise n'est pas non plus une bonne option pour moi. Créer une entreprise signifie, au plus tard après 2 ans, devoir en vivre, et c'est en fin de compte encore plus stressant qu'un emploi salarié. Je peux gagner 450 euros en complément de mon allocation pour incapacité de travail. L'allocation de solidarité me permet de gagner 100 euros. Tout ce qui dépasse est déduit de l'allocation de solidarité, et à partir d'environ 400 euros, je ne pourrais plus bénéficier de l'allocation de solidarité. Avec une possibilité de gagner 450 euros, j'aurais donc environ 50 euros de plus que ce que je gagne actuellement en travaillant à l'atelier pour personnes handicapées. L'avantage du travail en freelance est que je peux choisir pour qui je travaille. J'ai des idées précises. Cela pourrait être possible : aider les gens à résoudre leurs problèmes d'ordinateur, proposer des services de diffusion ou d'enregistrement de vidéos, et peut-être créer une petite boutique en ligne où je pourrais vendre quelques-uns de mes tableaux. En raison de mon handicap et de mon allocation pour incapacité de travail, mon temps de travail est limité à 15 heures par semaine, ce qui inclut le travail bénévole. Cela signifie que j'aurais 5 heures de plus par semaine que ce que je travaille à l'atelier, où je travaille 20 heures par semaine. Je ne me suis jamais proposé et je suis curieux de savoir si mon offre sera acceptée et si je pourrai trouver des clients. Le travail en freelance ne me permettrait pas de proposer des services tels que l'hébergement de sites web ou tout autre service qui entraînerait des coûts réguliers, car cela reviendrait à créer une entreprise. C'est une nouvelle approche pour moi, et je suis confiant quant à la possibilité de suivre cette nouvelle voie. Je vais bientôt ajouter une petite boutique en ligne à mon site web pour proposer les tableaux que je souhaite vendre.
Parmi les projets pour 2016, il y a d'autres choses. Il y a plus d'un an, le projet Freifunk était en phase de lancement, et il y a maintenant suffisamment de personnes impliquées. Freifunk est devenu un projet autonome. Cette année, le premier “hackspace” du district de Düren pourrait être ouvert. Les “hackspaces” sont de très bons endroits, il y en a différents, de différentes tailles. Nous aurions un très petit “hackspace”. C'est un endroit où des conférences sont organisées, où l'on soude et bricole, où l'on programme, où l'on échange, où l'on rencontre des gens et où l'on passe du temps avec des personnes intéressées par la technologie et qui souhaitent pratiquer le “hacking”. Si nous prenons l'espace que nous avons visité cette semaine, nous en ferons part et nous annoncerons que quelque chose de ce genre existe enfin dans le district de Düren. Personnellement, j'aimerais y pratiquer le soudage si l'endroit est adapté. J'ai acheté un kit au 32c3, ce qui sera un défi. Certains me considèrent comme fou, mais je vois cela comme un défi, celui de dompter mon corps tremblant. Étant donné que j'ai vécu une expérience il y a 14 ans qui a eu un lien avec ma maladie, mes tremblements et quelque chose lié au matériel, j'aimerais enregistrer le processus de soudage en vidéo et raconter une histoire. La vidéo sera mise à disposition, mais je ne sais pas du tout comment cela se passera.
De plus, j'ai l'intention d'écrire davantage et de publier des articles sur mon site web. J'envisage également d'écrire un livre. Je vis avec un diagnostic de schizophrénie et de psychose paranoïde depuis 16 ans. Depuis 2002, mon état ne cesse de s'améliorer. Je continue de participer bénévolement à Freifunk et au séminaire sur la psychose à Düren, où j'ai la possibilité d'encourager les gens à croire que la guérison est possible, même en cas de psychose. Parfois, les gens souhaitent en savoir plus sur ce qui s'est passé et sur le déroulement de mon parcours. Il n'y a pas de voie royale pour guérir d'une psychose, mais les gens ont besoin d'entendre des histoires de vie afin de pouvoir évaluer la manière dont ils peuvent eux-mêmes suivre leur propre chemin. Le séminaire sur la psychose n'a pas le temps de me permettre de raconter mon histoire de vie. C'est pourquoi je vois dans un livre la possibilité d'écrire plus en détail à ce sujet.
Ce sont donc de nombreux projets pour 2016. Le temps nous dira ce qui sera mis en œuvre et quand. Il y a de nombreuses années, j'étais également déprimé. La dépression est une maladie très terrible, elle bloque. Je suis très heureux de ne plus avoir beaucoup à faire avec la dépression depuis des années, et c'est pourquoi j'ai des idées et des projets et j'ai la motivation de les mettre en œuvre. Mais comme je n'ai rien à perdre, je n'ai pas besoin de faire quoi que ce soit. Ce serait ennuyeux, mais personne ne me presse de faire quoi que ce soit. Les projets sont volontaires, et c'est pourquoi je ne me suis pas encore fixé de date précise pour savoir quand et comment les réaliser. En tout cas, les choses actuelles seront régulièrement relatées sur cette page. Je serai heureux que vous suiviez mes projets et que vous me fassiez part de vos commentaires. Merci beaucoup.
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